Das buddhistische Zentrum Wuppertal

Rund 530 buddhistische Zentren der Karma Kagyü Linie wurden seit 1972 von Lama Ole Nydahl und seiner Frau Hannah im Auftrag des 16. Karmapa gegründet.

Das Buddhistische Zentrum Wuppertal ist Teil der insgesamt über 150 Zentren und Gruppen im deutschsprachigen Raum. Lama Ole Nydahl und seine Frau Hannah waren die ersten westlichen Schüler des 16. Gyalwa Karmapa und Gründer des Buddhistischen Zentrums Wuppertal.

Im ständigen Austausch mit seinen Schülern lehrt Lama Ole Weg und Ziel des Diamantweg-Buddhismus. Seine Frische vermittelt einen Eindruck davon, welche Möglichkeiten in unserem innewohnenden Potenzial ruhen und durch die bewusste Arbeit mit dem eigenen Geist erweckt werden können.

Alle Zentren werden getragen von Menschen die ihren familiären, beruflichen und gesellschaftlichen Verantwortungen nachkommen. Sie sind demokratisch aufgebaut und in Deutschland als gemeinnützige Vereine anerkannt. Alle Mitglieder helfen ehrenamtlich auf der Grundlage von Freundschaft und Idealismus.

Diamantweg-Zentrum der
KARMA KAGYÜ LINIE

(Schule der mündlichen Überlieferung)

Die Bezeichnung Diamantweg ist eigentlich nur die Übersetzung des Wortes Vajrayana; sie hat sich aber für einen besonders lebensnah vermittelten Vajrayana-Buddhismus eingebürgert, der in der Tradition der tibetischen Karma Kagyü Linie (gesprochen "Kadschü") gelehrt wird. Sie legt besonderen Wert auf die direkte Übertragung der Erfahrung von der Natur des Geistes vom Lehrer zum Schüler. Ihr Gründer Marpa (1012-1097) brachte besondere Übertragungen des Buddhismus von Indien nach Tibet. Sein Nachfolger Milarepa wurde als Dichter und Mystiker berühmt. Die Kagyü-Schule enthält auch die Überlieferung Padmasambhavas und Atishas und wird seit dem 12. Jahrhundert von Gyalwa Karmapa geleitet. Das spirituelle Oberhaupt der Diamantweg-Zentren ist der 17. Karmapa Thaye Dorje, www.karmapa.org. Heute gibt es zwei Anwärter für den Titel des 17. Karmapa. Hintergründe hierzu finden Sie unter www.karmapa-issue.org.

Der wichtigste westliche Lehrer dieser Schulrichtung ist der Däne Lama Ole Nydahl.
Die Homepage von Lama Ole Nydahl

Die Geschichte des Buddhistischen Zentrum Wuppertal

Alles begann 1979 in einem Wohngemeinschaftszimmer. Fünf buddhistische Freunde trafen sich zur Meditation. Im Dezember gründeten wir das Buddhistische Zentrum Wuppertal. Wir - inzwischen zu einer Gruppe von ca. 30 Wuppertaler Buddhisten angewachsen, jung und wild entschlossen die Erleuchtung sofort zu erlangen - trafen uns regelmäßig zur Meditation. Das Zimmer wurde zu klein und die 'Logenzeit' begann (in den ehemalige Räumen einer Freimaurerloge). Da das mit der Erleuchtung nicht sofort klappte, machten wir 1983 in den legendären Räumen am Dausendbusch weiter. Die ersten großen Kurse machten uns international bekannt und berühmt. Die regionale, überregionale und internationale Zusammenarbeit begann.

Wir wurden stark. 1988 lief der fünfjährige Mietvertrag aus. Wir platzten aus allen Nähten und ein Haus musste her. Herbst 1987 war es dann soweit. Freunde und die Bank halfen mit Darlehen - wir kauften das Haus in der Heinkelstrasse. Uns blieb ein Jahr bis zum Einzug. Im Winter begannen wir mit dem Entkernen und dem Ausbau des 5-geschossigen Hauses in Eigenarbeit. Dabei wurden wir von vielen polnischen Freunden unterstützt - zur damaligen Zeit kein unbedingt einfaches Unterfangen denn der 'Eiserne Vorhang' existierte ja noch. Man lernte sich sehr gut kennen; tiefe Freundschaften und starke Verbindungen entstanden.

Zum Sylvesterkurs 1987 kamen schließlich 250 Helfer aus aller Welt.Wir schwelgten im Abbruch. Die verbleibenden Wände und Decken wurden mit Spachteln bearbeitet. Der Erfolg wurde mit großer TanzFreude bis ins Jahr 1988 im 'Meditationsraum' gefeiert.

1988 zogen wir erschöpft in die Baustelle ein. Der Alltag hatte uns wieder. Arbeit und Familie belegten den größten Teil des Tages und Abends wurde gebaut. Der Zentrumsbetrieb lief mit Informationsabenden, Meditationen und der Organisation regionaler und überregionaler Kurse etc. ungehindert weiter. So gingen die Jahre ins Land.

1995 wurde unter der Leitung von Lopön Tsechu Rinpoche der Stupabau in Angriff genommen. Seine Vollendung wurde im gleichen Jahr mit einer großen Einweihungszeremonie beschlossen. Unsere eigenen Räume wurden jetzt langsam für die Veranstaltungen zu klein. Wir begannen, Vortrags- und Kursräume anzumieten (z.B. den Großen Saal der Stadthalle, die Zoofestsäle).

1999 kam der Endspurt. Das Jahrhundert ging zu Ende und mit ihm die Baustelle. Der größte Kurs des scheidenden Jahrhunderts stand bevor. 4000 Gäste aus aller Welt wurden in den Zoofestsälen erwartet. Während die Buddhistischen Zentren West die Kursorganisation übernahm, mobilisierten wir noch einmal alle Kräfte. Viele Helfer kamen, sogar die Eltern halfen und beim Morgengrauen des ersten Kurstages ließen die Letzten den Pinsel fallen.

Unser Haus und der Kurs waren ein voller Erfolg!

Die Belohnung kam im Januar 2000 und übertraf alle unseren Erwartungen:
Karmapa Thaye Dorje's erster Besuch im Westen begann in Wuppertal!

Zurückziehung im Zentrum

Um aus der immer kostbarer werdenden Zeit den größtmöglichen Gewinn zu ziehen, ist der Aufenthalt in einem schon aufgebauten Kraftfeld sehr nützlich. Hier kann sowohl der Aufbau von geistigem Überschuss mit den daraus entstehenden Fähigkeiten, als auch die Durchforstung und Reinigung des Speicherbewusstseins wirksam betrieben werden.

Immer mehr Freunde nutzen die Möglichkeit sich ein paar Tage ins feine Retreatzimmer des Wuppertaler Zentrums zurück zu ziehen und die Zeit mit frischer Inspiration für Eure Meditationspraxis zu nutzen. Neugierig? Besucht uns am Meditationswochenende oder kommt zum Retreat!

Zurückziehung im Zentrum:
10,00 € pro Nacht im Retreatzimmer
7,50 € ab 5 Nächten pro Nacht (Ermäßigung für längere Retreats)
10,00 € pro Nacht im Gästezimmer
An Meditationswochenenden:
7,50,- € Übernachtung im Meditationsraum

Mehr Informationen erhaltet Ihr unter: +49 (0)202 84089
Anmeldung: wuppertal@diamondway-center.org

Kontakt

Bitte sprechen Sie uns an!

wuppertal@diamondway-center.org

Tel: 0202 / 84089
Fax: 0202 / 82845

Sie erreichen uns täglich ab 17.00 Uhr.

Anfahrt

Mit der Bahn:

Bis zum Hauptbahnhof Wuppertal fahren, von dort in die S - Bahn Richtung Hagen. Die 1. Station ist schon Wuppertal Unterbarmen. Hier aussteigen, zum Hauptausgang raus und die gegenüberliegende Straße (Elberfelderstrasse) einige Meter geradeaus gehen bis die Wittensteinstrasse kreuzt. Dort links gehen. Nach einigen Metern sieht man schon linker Hand die Stupa.

Mit dem Auto:

Von Süden:
Über die A3 bis zum Autobahnkreuz Hilden, dann auf die A46 Richtung Wuppertal bis zur Abfahrt Ronsdorf/Cronenberg. Hier abfahren, es geht über eine Schnellstraße, durch den Kiesbergtunnel, immer geradeaus bis zur vorgeschriebenen Fahrtrichtung rechts. Rechts rumfahren und direkt in die 2. Spur von links einordnen. Fahrtrichtung City/Zentrum folgen (es geht zwei mal links herum ). Dann in die 2. Spur von rechts weiter Richtung City/Zentrum aber: Vorsicht, hier wird geblitzt! An der nächsten Ampel rechts ( Richtung City ), an der Straße zum Hauptbahnhof vorbei, weiter geradeaus ( City ) bis zur Talstraße, der B7. Hier rechts Richtung Barmen. An der 3. Ampelkreuzung geht es halb rechts in die Wittensteinstraße. Nach ein paar Metern sieht man rechter Hand schon die Stupa.

Von Westen:
Über die A46, dann wie oben weiter.

Von Südosten:
Über die A45 bis zum Westhofener Kreuz, dort auf die A1 Richtung Köln bis zum Kreuz Wuppertal Nord, dort auf die A46 Richtung Düsseldorf bis zur Abfahrt Langenberg / Barmen. Hinter der Abfahrt ganz rechts einordnen und die nächste rechts abbiegen. A n der nächsten Ampel geradeaus fahren (es geht leicht schräg rechts auf die Schönebeckerstraße). Die Straße bis zum Ende fahren. Dort links abbiegen. Auch diese Straße bis zum Ende fahren, dann rechts auf die Friedrich-Engels-Allee abbiegen. An der Araltankstelle rechter Hand vorbei, über 3 Ampeln fahren. Die 1. kommende Spur für Linksabbieger einordnen und hier in die Wittensteinstraße fahren. Nach ein paar Metern sieht man rechter Hand schon die Stupa.

Von Norden:
Über die A1 oder A43 bis zum Kreuz Wuppertal Nord. Dort auf die A46 und weiter wie von Südosten.

Von Osten:
Über die A2 bis zum Kamener Kreuz. Dort auf die A1 Richtung Köln, dann weiter wie oben.